Archiv 2025
am 26. Juli 2025 haben wir eine Exkursion in das neueste Naturschutzgebiet Hamburgs gemacht. Diese Fläche, die eigentlich als Lagerfläche vorgesehen war, hat sich unbemerkt zu einem Urwald entwickelt.
Vom 10. Juli - 13. Juli 2025 waren wir auf Exkursion im Harz. Hier sind Luchs, Wildkatze und Blühwiesen wieder zuhause. Und der Borkenkäfer hat für ungewohnte Fernsichten gesorgt. Das Bild, das wir vom Harz kennen, existiert derzeit nicht mehr, aber die Bemühungen dies wieder zu ändern sind überall vorhanden. Neben viel Naturkundlichem gab es auch wieder eine Menge Kulturelles zu besichtigen.
Am 11. Juli 2025 haben wir uns abends auf dem Betriebshof der Torfbahn im Himmelmoor getroffen und uns im Lokschuppen einen Vortrag über Eulen und Käuze in Schleswig-Holstein angehört. Präparate und Tierstimmen vom Band haben uns einen Eindruck von diesen faszinierenden Vögeln gegeben. Beeindruckend war das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Landesverbands Eulenschutz in Schleswig-Holstein e.V., deren Einsatz es zu verdanken ist, dass es wieder mehr von diesen Tieren gibt und wir so viel über sie in Schleswig-Holstein wissen. Wer mehr über den Verein erfahren möchte findet den Link hier.
Anschließend sind wir mit der Torfbahn ins Moor gefahren. Leider hat das Wetter dann nicht mehr mitgespielt, sodass wir uns relativ zügig wieder auf den Heimweg gemacht haben. Der Sonnenuntergang war - trotz Regen - spektakulär.
Ein Tipp. Das Buch von Martin Windrow, der das Leben mit seiner Eule beschreibt ist amüsant, informativ und sehr lesenswert.
Es heiß: Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank
Am 06. Juli 2025 hat uns die Tierärztin Dr. Susanne Elsner sehr unterhaltsam und informativ Tipps zur Erstversorgung gezeigt. Ihre umfassenden und pragmatischen Ratschläge für den Alltag, um Probleme zu vermeiden oder gering zu halten, sind bei den Teilnehmern sehr gut angekommen. Die Hunde haben die meiste Zeit entspannt auf ihren Decken gelegen und geschlafen. Nur wenn sie als 'Versuchsobjekte' herhalten mussten waren sie ganz bei der Sache und haben vereinzelt erstaunt geschaut, wenn ihnen die Pfote verbunden wurde, die doch gar nicht wehtat.
Auszug Feedback einer Teilnehmerin
'Der Erste-Hilfe-Kurs für Hunde in der Tiermedizinischen Praxis Rotherbaum war gut besucht, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Raumgröße und Anzahl der Hunde. Generell hätten jedoch sicherlich auch mehr Teilnehmende daran teilnehmen können. Die sehr sympathische Dozentin und Tierärztin führte uns durch verschiedenste Situationen und Präventionsmaßnahmen. Besonders wertvoll waren die praktischen Übungen, bei denen wir Verbände an unseren eigenen Hunden anlegen konnten. Zudem erhielten wir Verbandsmaterial für den Ernstfall sowie ein Handout, das uns hilft, zuhause eine Notfalltasche mit den wichtigsten Informationen zusammenzustellen. Für ausreichend Pausen, Wasser und eine wunderbare Versorgung mit Kuchen war ebenfalls gesorgt.'
am 28. und 29. Juli 2025 fand wieder unser spezieller Outdoor Erste-Hilfe-Kurs statt. Philipp von der Saal hat erneut anschaulich erklärt und gezeigt, wie man sich im Notfall auf der Jagd oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten verhalten kann. Und wie schon im letzten Jahr waren unsere Teilnehmer restlos begeistert vom Ablauf des Kurses. Der gut erklärte theoretische Teil im Landhaus Jägerhof in Harburg, das Mittagessen und Frühstück dort und die anschließenden praktischen Übungen im Gelände empfanden alle als rundum gelungen. Alle Teilnehmer erhielten eine Bescheinigung für Ersthelfer im Betrieb. Nachfolgend einige Impressionen zum Kurs.
Feedback einer Teilnehmerin
'Der Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs für Jäger war sowohl sehr interessant als auch äußerst hilfreich. Philipp vermittelte sein Fachwissen auf eine verständliche und praxisnahe Weise, sodass die Inhalte gut auf reale Situationen übertragbar sind. Dabei umfasste der Kurs wichtige Themen wie die Versorgung von kleinen bis großen Verletzungen, das richtige Verhalten bei Vergiftungen, den Umgang mit Hubschraubereinsätzen sowie das angemessene Verhalten bei verschiedenen Wetterlagen. Als Grundlage diente das MARCH-Prinzip, das uns eine strukturierte Herangehensweise ermöglichte. Während des Wochenendes konnten wir das Gelernte immer wieder in praktischen Übungen anwenden, was uns deutlich mehr Sicherheit in der Umsetzung gab. Insgesamt ging die Veranstaltung etwas länger als erwartet, was der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch getan hat. Gastronomisch wurden wir mit Wildgulasch und Ausreichend Getränken vom Veranstaltungsort versorgt. Herzlichen Dank an Philipp und den ÖJFN für die gelungene Organisation.'
vom 29. Mai - zum 01. Juni 2025 waren wir rund um das Stettiner Haff unterwegs.
Am 29. März 2025 waren wir mit dem ÖJFN-Schießausbilder auf der Schießanlage in Garlstorf. Hier konnten sich Interessierte bei bestem Wetter mit einer Flinte im Wurfscheibenschießen versuchen.
Am 15. März 2025 waren wir wieder zu Gast bei einem Berufsfalkner. Wie auch schon im letzten Jahr wurden wir umfassend über alles informiert, was zur Falknerei dazu gehört.
Am 22. Februar 2025 haben wir einen Vortrag im Boberger Dünenhaus der Loki-Schmidt-Stiftung zum Thema Biodiversität auf Balkon, (Klein-)Garten und Freiflächen bekommen. Es ist erschreckend mit welcher Geschwindigkeit nicht nur die Artenvielfalt unter den Insekten abnimmt sondern auch ihre Biomasse. Insekten sind jedoch die Nahrungsgrundlage für viele Tiere, besonders für Vögel und ein wichtiger Bestäuber. Ohne Insekten sieht es für die Menschheit nicht gut aus. Anschaulich und wertfrei wurde uns dieses Thema nähergebracht, nachdem wir uns bei Kaffee und Kuchen gestärkt hatten. Für den Anfang durften wir anschließend noch Samentütchen mitnehmen.
Die Pflanzen-Fotos wurden uns von Stefanie Binder und der Loki-Schmidt-Stiftung zur Verfügung gestellt.
Am 15. Februar 2025 haben wir bei einem Spaziergang die Bäume anhand ihrer Knospen erkennen gelernt. Ohne Blätter am Baum nicht immer einfach.
Am 15. Februar 2025 sind wir - nun schon zum 5. Mal - wieder mit Interessierten durch das Revier gelaufen und haben Fragen rund um die Jagd und den Jagdschein beantwortet.
Rückmeldung von Philipp R (Auszug)
"vielen lieben Dank für den heutigen Spaziergang durchs Revier. Ich fand eure offene und herzliche Art wirklich toll. Die Atmosphäre in der ganzen Gruppe habe ich als super entspannt empfunden und freue mich, dass meine kleinen Vorurteile bezüglich eines ggf. angestaubten Trachtenvereins in keiner Weise bestätigt wurden. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass euch der ganzheitliche Ansatz bei der Jagd insbesondere mit Blick auf die Ökosysteme in denen die Jagd ausgeübt wird tatsächlich am herzen liegen. Alle unsere Fragen konntet ihr meiner Einschätzung nach kompetent beantworten und uns ein kleinen Einblick in die Struktur der Jagd in Deutschland geben.
Nach dem heutigen Tag bin ich mehr davon überzeugt, dass ich einen Jagdschein machen möchte. Auch der Ansatz der Umfangreicheren Ausbildung hier beim ÖJFN hat mich überzeugt."